Posts Tagged ‘Meinung

09
Jul
09

„Insanitarium“

Tja, wieder mal sind wir in der Horror Sparte gelandet. Dieses Mal aus der Welt der Irren und Verrückten und DIE die so tun.

Jack, unser Protagonist (und btw, der suuuper heiße Gärnter aus „Desperate Housewives“, der mit Eva Longoria rummachen durfte) , hat ein Problem: Seine Schwester Lily muss aus dem Grund der Suizidgefahr in die Irrenanstalt eingewiesen werden, weil sie den Tod ihrer Mutter nicht verkraften kann. Ich vermute, Lily hat Angst genauso zu enden wie ihre Mutter, da diese am Ende nur noch ein Wrack war, durch diverse Operationen am cerebrum. Aber ich schweife ab. Nun zur Hauptstory:

Um seine Schwester endlich sehen zu können (iwie darf er das wohl nicht, naja,…etwas schludderig) fängt er feuchtfröhlich an sich die Haare abzuschneiden und sich mit einem spitzen Gegenstand aufzuschlitzen. So rausgeputzt begibt er sich auf die  Straße und brabbelt: „Neiiiin, ich bin nicht der Zerstörer bla bla ANTIMATERIIIIE!!!“ Kurze Zeit später darf er eine Zelle im Hochsicherheitstrakt von Dr. Gianetti sein Eigen nennen.

Was Jack nicht weiß:  Dr. Gianetti wäre, WENN er normal wäre, wohl sein schwierigster Fall. Ansonsten ist er ein ziemliches Arschloch, der seine Mitarbeiterin vergewaltigt und an seinen Patienten den selbstentwickelten Stoff <Orphium> austestet.

Dennoch: In der Zwischenzeit merkt Jack selbst, dass in dieser Irrenanstalt nichts so wirklich läuft wie es eigentlich laufen sollte. Die Wärter sind korrupt und treiben nebenbei ziemlich sadistischen Schabernack mit den Insassen, die den Übergriffen wehrlos ausgeliefert sind. Sein Ziel ist es nun, so schnell wie möglich seine Schwester aus der Isolation zu befreien und zu verduften, mithilfe eines weniger verrückten Patienten namens Dave.  Das Ganze wird aber deutlich erschwert:

Dr. Gianetti hat mit <Orphium> einen Erreger entwickelt, der wenn er übertragen wird (durch einen Biss), zu grausamen Kannibalismus führt. Allein ein paar Tropfen Blut bringen den Infizierten zum Ausrasten. Loomis, einer der Opfer Dr. Gianettis und Orphium- Infizierter, beißt eine Schwester und ein paar andere Patienten und bringt somit den Stoff unter die Leute.

Jack und Dave ergreifen nun die Initiative. Sie suchen Lily und versuchen sie zu befreien. Gar nicht so einfach, denn die  Stromversorgung fällt aus und die Zellen öffnen sich (für das Böse). Nun müssen sich Jack und Dave erstmal durch eine Meute bluthungriger Menschen kämpfen, die keine Gnade kennen. Ohne Verstand und Halt wird alles niedegemetzelt was den Insassen in den Weg kommt. An Blut wird nicht gespart, im Gegenteil. Trotz allem erreichen die Beiden Lily und können mit ihr fliehen. Mithilfe einer weiteren Schwester namens Nancy machen sie sich auf den Weg zu einem Geheimgang, um einen Ausweg aus der Klinik zu finden. Dabei fällt Nancy einem Infinizierten zum Opfer, Dave Dr. Gianettis Uraltfoltermethode.  Allein das Geschwisterpaar erreicht das Tageslicht.

Erleichtert sitzen sie in einem Polizeiauto, dass durch ein Notrufsignal zur Klinik geeilt ist. ~~ Tja, falsch gedacht. Die Polizei glaubt den Beiden kein Wort und will sie zurück bringen (Dabei sehen sie aus alles wären sie gerade aus einem Tomaten- Bluteintopf entstiegen)…..

SCHLECHT. Die Tür öffnet sich und die Kannibalen stürmen nach draußen um ihren Durst nach BLUT und FLEISCH zu stillen.

Die Polizei, ihr Freund und Helfer.

Faiztmäßig kann man sagen, dass dieser Film eigentlich keine schlechte Sahneschnitte gewesen ist, aber am Ende nicht wirklich schwer im Magen liegt, wenn man gut viel Blut und allerlei vertragen kann, denn an Blut wird sicherlich nicht gespart. Stell‘ dir dein Wohnzimmer vor, ausgefliest und dann ÜÜÜÜÜBER mit Blut, ja dann hast du den Film ziemlich gut nachgestellt. Neben der Hauptstory gibt es süße kleine Nebengeschichten, die die Sahneschnitte noch kalorienlastiger macht. Vor allem die Insassin Heather hat echt einen an der Waffel. Völlig barbusig kann man sie mindestens 70% des Filmes sehen. 50% völlig mit Blut verschmiert. Wenn man das alles zusammenrührt, dann hat man eine 2 bis 3. So wie es jedem beliebt.

10
Mai
09

„Hostel II“

Du brauchst ein Dach über dem Kopf? Hast einen leichten Hang zum Masochismus? Dann check ein!

Den ersten Teil von Hostel fand ich,…ziemlich gut. Die Story fand ich nun nicht gerade wooow, aber ansonsten war das käufliche Abschlachten iwo in Osteuropa nicht übel. Hostel II bildet das weibliche Pendant zu Hostel I. Statt, das Männerköpfe rollen, müssen die Frauen dieses Mal eine gehörige Portion Schmerz einstecken.

Drei Studentinnen machen sich mit dem Zug auf den Weg zu einer heißen Quelle iwo im Nirgendwo (Mein Langzeitgedächtnis sag: Slowakei, Wiki auch.). Dabei sind diese in dieses Rollenschema eingeteilt:

Die sexhungrige Flippige: („Whitney“: Bijou Phillips): Immer eine große Klappe, durch sie stolpert die Gruppe immer in die nächsten Eskapaden. Man weiß iwie immer im Unterbewusstsein, dass sie zwangsläufig sterben muss, wer hält auch so ne Person ca. zwei Stunden aus?

Die nicht ganz so hübsche Streberin: („Lorna“: Heather Matarazzo)): Stille Wasser sind tief. Sie lädt sich mehr oder weniger selbst auf die Reise mit ein und macht zunächst auch den Eindruck, als wäre sie Daddy’s Liebling. Bei einer Party bekommt sie dann durch Whitney (ich sag ja, die baut immer nur Mist) richtigen Alkohol und es ist um sie geschehen. Sie wird zum Tanzen aufgefordert und landet wenig später nackt/kopfüber über eine Art Badewanne, wo sie von einer Frau ziemlich unschön mit einer Sense bearbeitet wird.Sie kam mir btw. gleich bekannt vor, da sie schon die Tollpatschige in anderen Filmen („Strike! – Mädchen an die Macht!“ …hach ja, toller Film!) gespielt hat, sie ist deshalb perfekt für diese Rolle eingesetzt worden.

Die Besonnene: („Beth“: Lauren German): Sie muss eigentlich immer alles ausbaden, was ihre Freundeninnen anstellen. Ihre Intuition sagt ihr, dass Lorna nicht diese doofe Bootsfahrt mit dem riesigen und verdammt gruseligen Typen machen soll, dennoch macht diese es. Sie kann’s nur hinnehmen und Whitney aus dem Schlepptau eines anderen Einheimischen retten. Bei ihr merkt man gleich, dass sie mehr auf dem Kasten hat und sie auch das größte Potenzial hat diese Folter zu überleben. Am Ende bestätigt sich dies auch, da sie sich aus dem „Spiel“ freikaufen kann und sie ihrem Peiniger das „Beste am Manne“ abschneidet.

Vom Schmerzgehalt würde ich sagen, dass Hostel II seinem Vorgänger alle Ehre macht. Am Besten finde ich die Charakterwandlung von „Stuart“. Er machte bis zum Ende des Filmes den Eindruck er möchte gar nicht an der „Jagd“ teilnehmen, wurde nur von seinem Freund überredet dies mitzumachen. Er legt Gewissensbisse an den Tag, stellt sich offen die Frage ob das richtig ist. Als er dann auf Beth trifft, dachte ich echt die beiden flüchten nun zusammen und alles ist Butterblume aber nix da. Stuart hat wohl tiefgreifende Komplexe, vor allem mit seiner Ehefrau und rastet völllig aus.  …das hat mich dann doch überrascht und verlieh dem Film eine Pointe.

Jeder der Hostel gesehen hat, wird also auch seinen Nachfolger schätzen!

23
Apr
09

„Ein Zombie hing am Glockenseil“

Um den Mittwochabend optimal zu nutzen und nachdem wir die doofen Leute bei Peter Zwegat genug ausgelacht haben, schien uns ein Horrorfilm genau das Richtige zu sein. Außerdem sind wir eingefleischte Zombiefans, was uns den Klassiker <Ein Zombie hing am Glockenseil> nahelegte.

Der Anfang war ja schon mal packend. Ein Pater läuft über einen Friedhof und murkst sich selbst ab. Dies ist die Vorahnung einer Séanceanhängerin (Sry, ich hab schon wieder ihren Namen vergesssen. Nina? Maggie? Peg? …ach nein es war…) namenes Mary. Sie bekommt daraufhin sowas wie einen totalen Angstanfall und segnet scheinbar das Zeitliche. Der Reporter Peter wittert eine Story und beginnt Nachforschungen anzustellen über die gute Mary – und zwar auf dem Friedhof. Nach einem Geplänkel mit zwei Friedhofsmitarbeitern (die gerade über einem Skelett Mittag machen) macht er sich auf den Weg zum Grab der Verstorbenen. Diese aber hat es sich wohl anders überlegt und vor Petrus Pforte sich noch mal umentschieden. Sie wacht in dem Sarg auf und der Reporter kann sie noch auf die schnelle retten (das Nervige ist, er braucht ca. 7 Anläufe bis er dann mal wirklich zur Spitzhacke greift und sie rausholt). Daraufhin erzählt sie ihm ebenfalls die Geschichte über den Suizidtot der Paters und einer Stadt der lebenden Toten die an Halloween (wenn ich’s richtig verstanden habe) aus ihren Gräbern krabbeln und den Menschen in der Kleinstadt mächtig auf die Nerven…pardon auf’s Gehirn gehen. Um das nicht zu zulassen machen sie Mary und Peter auf dem Weg nach <Dunwich> (Name der Stadt). Dort ist das Abschlachten der Bewohner schon in vollem Gange und sie machen sich mithilfe von einigen Einheimischen auf die Suche nach dem Grab des Paters, um das Tor zur Hölle wieder zu schließen. …was ihnen dann auch letztendlich gelingt, wobei das Ende wohl darauf hindeuten soll, dass die Zombies noch da sind und so schnell nicht wieder den Platz räumen wollen. Da leg ich mich aber dann doch lieber nicht fest, weil mir hier und da die Augen zugefallen sind. Nicht weil der Film langweilig ist (was mich überrascht hat, aber dazu komm ich gleich noch), sondern weil ich einfach hundemüde war.

An sich bin ich positiv überrascht. Ich dachte ein Zombiefilm aus dem Jahre 1980? Kann das was sein? Ich stelle mir unrealistische Zombies vor – okay, realistische Zombies gibt‘ s zwar nicht aber sie müssen eben ECHT aussehen (; – wo man gleich merkt: Aha. Der Typ hat nur’n Haufen Schminke im Gesicht, die Produktionsmittel sind eben noch nicht so weit, wie im Vergleich zu z.B dem Remake von <Dawn of the Dead>. Aber HEY. Das warn eine echt überzeugende Show. Vor allem die Szene, wo ein Kopf unsanft in eine Bohrmaschine gerammt wird – die Kamere schwenkt nicht weg um iwas zu vertuschen, nein, das sieht ziemlich gut aus für das Erscheinungsjahr.

Gestern habe ich <Night of the Creeps II> gesehen aus dem Jahre 2007 oder 2008. Die genaue Jahreszahl ist auch schnurz. Mir geht es darum, dass man bei ein <Zombie hing am Glockenseil> nicht merkt, dass es aus dem Jahre 1980 kommt (Naja, Klamotten, Autos etc. lass ich mal außen vor), wenn ich an den gestrigen Streifen denke. Denn das -woooow-, war auf jeden Fall eine Low Budget Produktion und total langweilig. Vor allem, als der lustigste Typ von den Zombies gekillt wurde – da waren sogar die coolsten Sprüche weg und der Film chancenlos.

Fazit, Ein Zombie hing am Glockenseil ist echt nicht von schlechten Eltern und ansehbar. Das Einzigste was ich zu bemäkeln habe ist die totale <unter aller sau> Syncrosination. ~_~ Die deutschen Stimmen passten machmal echt nicht zur dargestellten Person und zogen den Film bzw. den Gruselfaktor nach unten!




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