Posts Tagged ‘Film

12
Jan
10

„Martyrs“

Einige französische Horrorfilme, wie  auch „Martyrs“, bestechen durch ein deftiges Maß an Brutaliät, weil Gewaltszenen, meiner Meinug nach,  mit einer gewissen Nüchternheit und Realitätsnähe verübt werden.  Martyrs wird häufig mit „High Tension“ oder auch „Inside“ verglichen, wobei denen eine Art subtile Boshaftigkeit fehlen.  Allesamt sind sie jedoch aus französischer Hand und nichts für zartbesaitete Menschen.

Die Geschichte selbst finde ich nicht gerade umwerfend (von 1 bis 10 Punkten, ist die Geschichte eine 6- 7) , man hätte mehr Hintergrundinformationen liefern können, damit der Hunger nach dem „Warum und Wieso“ gestillt wird. Das Ende in Martyrs lässt jedoch genug Platz für Spekulationen. Ich brauche nicht immer ein glattes Ende, aber Futter zum Lösen für die eben genannten Fragen. Bleibt natürlich die Option offen, in wie weit der Film diesen Hunger überhaupt stillen WILL.

Die Story selbst ist simpel erzählt. Es geht im Großen und Ganzen um 2 Personen. Anna und Lucie.

Lucie wird als Kind halbnackt in der Nähe von einem Industriegebiet aufgefunden und in ein Heim gegeben. Sie ist stark verstört und weist schlimme Verletzungen am ganzen Körper auf. Im Heim freundet sie sich mit einem Mädchen namens Anna an. Sie scheint die einzige wirkliche Bezugsperson zu sein. Nicht mal der Polizei verrät Anna etwas über Lucie. Als die einmal nicht auffindbar ist, entdeckt Anna sie in einer Badewanne. Übersät mit blutigen Schnitten. Lucie betont, dass sie so etwas nicht machen würde, aber woher stammen dann die grausamen Verletzungen die Lucie erlitten hat?

Es folgt ein Zeitsprung von 15 Jahren.

Gezeigt wird eine glückliche, kleine Familie die gerade am Frühstückstisch sitzt und es die alltäglichen Zwistigkeiten gibt. – Es klingelt. Der Vater steht auf und öffnet die Tür. Man hört einen markerschütternden Laut und der Vater ist tot. Lucie, nun erwachsen, stürmt mit einer Schrotflinte in das Haus der Familie. Sie tötet Mutter und beide Kinder und meldet sich dann bei Anna, die sie die ganzen Jahren begleitet hat.

Anna ist schockiert, als sie die Leichen und die blutverschmierten Zimmer vorfindet. Dennoch unterstützt sie Lucie beim Wegräumen der Leichen und beim Verarzten der Wunden, da Lucie immer wieder von einer verstümmelten und nackten Frau angegriffen wird. Der Grund für Lucies handeln wird klar: Mit dem Töten der Familie  hofft sie die Frau, die ein Produkt ihrer Fantasie ist, loszuwerden. Sie war einst eine Mitgefangene und Lucie konnte sie in der Hektik der Flucht nicht retten. Die getötete Mutter war einst eine ihrer Peiniger.

Aber die unheimliche Frau treibt Lucie an ihre Grenzen, als Anna dann auch noch der Mutter helfen will, die durch ein Wunder überlebt hat, eskaliert die Situation. Lucie wirft Anna vor, dass auch sie denke, dass sie verrückt sei und tötet die Mutter im Wahn aufs Brutalste. Danach stürmt sie durchs Fenster und setzt ihrem Leben ein Ende. Anna ist tief erschüttert, eine Zeit vergeht, sie hat Lucie auf die Couch gehieft, kümmert sie  sich ein letztes Mal um ihre Wunden und ruft in ihrer Verzweiflung sogar ihre Mutter an. Das Telefonat läuft nur halbherzig, ihre Aufmerksamkeit wird auf einen kleinen Schrank gelenkt, auf dem der Hammer liegt, mit dem Lucie ihre Peinigerin umgebracht hat.  Sie rüttelt etwas an der Schranktür und findet so einen unterirdischen Gang, komplett steril und mit merkwürdigen Bildern bestückt. Alle zeigen Menschen in ihren letzten Lebensstadien. Sie folgt dem mysteriösen Gang weiter, der an einer Luke endet. Mithilfe einer Leiter kommt sie in einen völlig verdunkelten Raum, in dem eine Frau „gehalten“ wird. Festgekettet trägt sie eine Art Helm, der ihr jegliche Sicht nimmt. Eine Matratze und einen Eimer zum Verrichten der Notdurft sind die einzigen Gegenstände die zu erkennen sind.

Anna nimmt sie mit nach oben. Und auch wie einst für Lucie, versucht sie die schrecklichen Wunden zu verbinden. Sie entfernt den Helm, der boshafter Weise mit ihrem Kopf verbunden ist. Nach einer schmerzhaften Prozedur lässt Anna die Frau allein, nur um nach kurzer Zeit wiederzukommen und miterleben zu müssen, wie die Frau sich selbst verstümmelt. Wie im Wahn und getrieben von der Vorstellung, dass Insekten und Kakerlaken über ihren Köper laufen (wie Lucie entwickelt sie Halluzinationen [die Frau]), lässt sie sich nicht davon abhalten das Messer immer wieder und wieder über ihre Haut fahren zu lassen. Anna ist machtlos, bis ein Schuss ertönt und die Frau aus dem Keller zusammensackt.

Fremde Leute strömen in das Haus, wo sich das Blutbad ereignete. Aufgrund des Anrufs, und weil Anna vergessen hatte den Hörer aufzulegen, konnte diese geheime Organisation Anna aufspüren.

Die Spuren der letzten Tag werden beseitigt, alle Leichen vergraben, Anna wird weiterhin festgehalten und trifft nun eine eigenartige Frau, die Anna erklärt worum es sich bei dem Ganzen handelt. Es wird versucht eine Art Transzendenz zu erreichen. Ein Zustand, der ermöglicht von der „anderen Seite“ zu berichten, um eine Kernfrage der Welt zu beantworten: „Was passiert nach dem Tod?“ Die Organisation sieht die Möglichkeit des  Erreichens dieses Zustandes nur bei Märtyrern. Daher kidnappt die Organisation systematisch vor allem blutjunge Frauen und hält sie fest.

Ausgestattet mit den einfachsten Dingen, müssen sie ein Leben fristen was bar jeglicher Menschenwürde ist. Immer wieder werden die jungen Frauen geschlagen, misshandelt und leben in grausamer Isolation. Genau das steht nun Anna bevor. Auch sie durchlebt diese Prozedur. Anfangs bemerkt man ihren Lebenswillen, sie schreit, will nichts essen und wehrt sich gegen die ständigen Misshandlungen.  Iwann fängt sie jedoch an mit Lucie in Gedanken zu reden. Lucie fordet Anna auf, aufzugeben. Dann sei es leichter. Sie solle es zulassen.

Und das tut Anna. Immer wieder lässt sie Schläge und Erniedrigungen über sich ergehen. Ihr Blick wird emotionslos. Eines Tages sagt die Frau, die Anna Essen bringt, dass es bald vorbei sei. Nur noch ein Schritt fehle, dann habe sie es geschafft. Dieser wird auch bald vollzogen. Anna wird bei lebendigen Leib die Haut abgezogen und sich selbst überlassen. Dennoch gibt sie nicht auf. Sie lebt weiter und erreicht den gewünschten Zustand. Sie sieht das bekannte Licht und wie es „dort“ aussieht. Ihre Augen verändern sich und die Organisation trifft sich im Haus zusammen. Anna berichtet der alten Frau was sie gesehen hat. Diese geht daraufhin ins Badezimmer und schminkt sich ab.

Ein Mitglied der Organisation kündigt zeitgleich dem überwiegend älterern Publikum die Neuigkeiten mit, über die neuen Informationen die Anna geben konnte. Nach der Ankündigung geht er zum Badezimmer und fragt nach wann die Frau gedenke vor dem Publikum zu sprechen. Nach einem kurzen Gespräch hört man einen kurzen Schuss und die Frau hat sich selbst umgebracht. Annas Geheimnis über den anderen Ort nimmt sie mit.

Die letzte Szene gehört der gepeinigten Anna, die immer noch zu leben scheint. Daraufhin erhält man die lateinische Bedeutung von „martyrs“ und der Film endet.

Wie gesagt, das Ende hätte man iwie noch befriedigender gestalten können, vllt ist dies aber auch Geschmackssache. Der Film zeigt viele schockierende Bilder, die einem auch nach dem Film nicht in Ruhe lassen. Er zeigt auf einer Seite, die Grausamkeiten zu denen Menschen fähig sind, wie weit Menschen für ihre Ziele gehen, aber auch wie weit der menschliche Wille reicht.

Resümiere ich den Film für mich dann erkenne ich,  dass dies ein sehr bewegender Film ist, der auch Freundschaft und Vertrauen beleuchtet, Horrorsequenzen aber nicht außer Acht lässt, wenn ich an die imaginäre Begleiterin von Lucie denke oder an die Nüchternheit mit der die Familie umgebracht wurde. Unmenschlichkeit und Menschlichkeit liegen in diesem Film nah aneinander und machen ihn dadurch vllt so intensiv.

05
Sep
09

Michael Jackson – Bad (Moonwalker Kids Version)

Wenn das nicht nümmig ist, dann  soll mich ein fliegender Eiswagen treffen!

11
Jul
09

„Brüno“ – Wassup?

Brüno ist ein gefeierter Modereporter in Österreich. Er sagt den Stars was „in“ und „aus“ ist. In ist „Autismus“, „aus“ ist …okay, ich hab’s vergessen. Aber das mit dem Autimus ist eben hängen geblieben. In Brünos Worten „einfach krääss“.

Schon gleich am Anfang schockt der Film mit Brünos persönlichen „Sexsklaven“, Diesel. Im Hotelzimmer werden echt jede Menge schwuler Sexpraktiken gezeigt, für sensible Leute nicht gerade das Richtige. In den ersten 10 Minuten wird man von vielen Lachwellen überrollt ~ wenn man einen solchen Humor zu verstehen weiß.

Nach einem schlimmen Fauxpas auf der Mailänder Modewoche, durch einen Ganzkörperklettanzug, wird Brüno nun in der Modewelt geächtet, seinen Job bei „Funky Zeit“ verliert er, Diesel findet einen Neuen.  Tief enttäuscht will er nun ein Star werden, für ihn steht fest, dass die Menschen zum zweiten Mal in 100 Jahren, einen Österreicher mit großen Visionen verkennen ~ wer die Anspielung auf Hitler nicht bemerkt hat, hat Tomaten auf den Ohren/Augen.

Mit dem Assistenten seines Assistenen „Lutz“ reist er nun nach Amerika, um ein Superstar zu werden. Zunächst versucht er es, als Schauspieler, aber seine persönliche Interpretation von „Jerry Maguire“ kommt nicht besonders an. Auch die Nebenrolle in „Medium“, als Jurymitglied, scheitert daran, dass er völlig überdrehte Mimiken abliefert, sich eine Zigarette anzündet oder einfach nicht den Vibe spürt.

Sein nächstes Projekt ist es eine eigene TV- Sendung aufzuziehen, „Brüno“ eben. Um diesen Plan zu verwirklichen hat der „Fuchserle – Lutz“ eine schicke Villa gemietet und Paula Abdul eingeladen. Nun aber das große Problem: Kein einziges Möbelstück ist zu finden. Brüno wäre aber nicht eben Brüno, wenn auch für dieses Problem keine Lösung zu finden wäre: Kurzerhand fungieren die mexikanischen Hausangstellten eben als Stuhl bzw. Tisch. Als Frau Abdul das sieht ist sie zwar geschockt, nimmt trotzdem auf dem neuen, schicken „Mobiliar“ Platz. Seelenruhig befragt Brüno sie zu ihren humanistischen Vorhaben, Frau Abdul spielt mit und faselt etwas von einer wichtigen Aufgabe, damit ist aber auch schnell Schluss als die Häppchen gereicht werden und zwar AUF einem der nackten Angstellten.

Auch das Testpublikum findet nichts an seiner Show so wirklich prickelnd, nicht jeder kann sich eben mit einem nackten Penis anfreunden, der explizit in der Nahaufnahme gezeigt wird.

Nach dem Flopp mit der TV- Karriere begibt sich Brüno in andere Gewässer – ein Sex- Tape muss her, das wird im sicherlich helfen ein „celebrity“ zu werden. Und wer würde mehr dazu taugen als Ron Paul, Präsidentschaftskandidat aus dem Jahre 2008? Jeder der 1 + 1 zusammenzählen kann, weiß nun wie das abgelaufen ist.

Nächste Station der unmöglichsten Unmöglichkeiten ist es, eine wohltätige Aufgabe zu übernehmen ~ nichts leichter als das:

Brüno die „Friedenstaube“ versucht die kleinen Problemchen zwischen den Palästinensern und Juden in den Griff zu bekommen. Genervt stellt er dennoch fest: Das dauert ja viel zu lange. Egal, etwas Größerers muss eben her. Wie wäre es mit einer stilechten Entführung durch Al- Qaida? Nur passend für Brüno. Er trifft sich zu einem Interview mit einem Unter- Unter- Unterhändler der Organisation (oder was auch immer) und beleidigt Osama bin Laden, als „versifften Zauberer“. Keine Ahnung ob gestellt oder  nicht, der interviewte Typ sah echt nicht amüsiert aus.

Auch diese Niederlage steckt Brüno ganz easy weg, fliegt eben nach Afrika und besorgt sich das, was Madonna hat, genauso wie Brangelina: EIN BABY (oder wie Brüno sagt: „Gayby“). Dieses Schnäppchen hat ihm auch nur einen iPod der „U2- Edition“ gekostet. Das er mit „OJ“ bei einer US Talkshow, mit fast durchweg schwarzen Gästen, nicht gut ankommt ist vorprogammiert. Um noch was zu retten, will er zeigen, wie sehr er sein Gayby liebt: Stolz zeigt er seinen Kleinen ans Kreuz genagelt oder mit 1000 Bienen am nackten Körper. Diese Fotos hatte er vorher bei einem „leicht“ schockierenden Fotoshooting machen lassen, der die Skrupellosigkeit mancher Eltern zeigt, die ihre Babys einfach nur berühmt sehen wollen – koste es was es wolle. Dennoch nützt es alles nichts, das Baby wird ihm wieder weggenommen, aufgrund seiner schlechten Vaterqualitäten.

Das sind nur einige Ausschnitte aus dem neuen Film von Sacha Baron Cohen. Als nächstes landet er auf einer Swingerparty, weil er versuchen will von seiner Homosexualität runterzukommen, mit Hilfe von Pastoren („der ersten und zweiten Stufe“). Geht durchweg Hetero- Männer- Aktivitäten nach, wie z.B. der Army, Jagen oder auch dem Käfigfight.

Aber am Ende muss Brüno bei den „Straight Days“ dennoch erkennen, dass er völlig schwul ist, …dabei demaskiert es aber noch einmal die Schwulenfeindlichkeit mancher Amerikaner.

Nach diesen fast 2 Stunden, waren manche Lachmuskeln echt kaputt vom Dauergrinsen. Dennoch ist der Film nur was für Leute die auch herbe Witze lustig finden und sich schockieren lassen wollen.

P.S. Der Song aus Brünos „Funky Zeit“ ist „Crank it up“ von Scooter

09
Jul
09

„Insanitarium“

Tja, wieder mal sind wir in der Horror Sparte gelandet. Dieses Mal aus der Welt der Irren und Verrückten und DIE die so tun.

Jack, unser Protagonist (und btw, der suuuper heiße Gärnter aus „Desperate Housewives“, der mit Eva Longoria rummachen durfte) , hat ein Problem: Seine Schwester Lily muss aus dem Grund der Suizidgefahr in die Irrenanstalt eingewiesen werden, weil sie den Tod ihrer Mutter nicht verkraften kann. Ich vermute, Lily hat Angst genauso zu enden wie ihre Mutter, da diese am Ende nur noch ein Wrack war, durch diverse Operationen am cerebrum. Aber ich schweife ab. Nun zur Hauptstory:

Um seine Schwester endlich sehen zu können (iwie darf er das wohl nicht, naja,…etwas schludderig) fängt er feuchtfröhlich an sich die Haare abzuschneiden und sich mit einem spitzen Gegenstand aufzuschlitzen. So rausgeputzt begibt er sich auf die  Straße und brabbelt: „Neiiiin, ich bin nicht der Zerstörer bla bla ANTIMATERIIIIE!!!“ Kurze Zeit später darf er eine Zelle im Hochsicherheitstrakt von Dr. Gianetti sein Eigen nennen.

Was Jack nicht weiß:  Dr. Gianetti wäre, WENN er normal wäre, wohl sein schwierigster Fall. Ansonsten ist er ein ziemliches Arschloch, der seine Mitarbeiterin vergewaltigt und an seinen Patienten den selbstentwickelten Stoff <Orphium> austestet.

Dennoch: In der Zwischenzeit merkt Jack selbst, dass in dieser Irrenanstalt nichts so wirklich läuft wie es eigentlich laufen sollte. Die Wärter sind korrupt und treiben nebenbei ziemlich sadistischen Schabernack mit den Insassen, die den Übergriffen wehrlos ausgeliefert sind. Sein Ziel ist es nun, so schnell wie möglich seine Schwester aus der Isolation zu befreien und zu verduften, mithilfe eines weniger verrückten Patienten namens Dave.  Das Ganze wird aber deutlich erschwert:

Dr. Gianetti hat mit <Orphium> einen Erreger entwickelt, der wenn er übertragen wird (durch einen Biss), zu grausamen Kannibalismus führt. Allein ein paar Tropfen Blut bringen den Infizierten zum Ausrasten. Loomis, einer der Opfer Dr. Gianettis und Orphium- Infizierter, beißt eine Schwester und ein paar andere Patienten und bringt somit den Stoff unter die Leute.

Jack und Dave ergreifen nun die Initiative. Sie suchen Lily und versuchen sie zu befreien. Gar nicht so einfach, denn die  Stromversorgung fällt aus und die Zellen öffnen sich (für das Böse). Nun müssen sich Jack und Dave erstmal durch eine Meute bluthungriger Menschen kämpfen, die keine Gnade kennen. Ohne Verstand und Halt wird alles niedegemetzelt was den Insassen in den Weg kommt. An Blut wird nicht gespart, im Gegenteil. Trotz allem erreichen die Beiden Lily und können mit ihr fliehen. Mithilfe einer weiteren Schwester namens Nancy machen sie sich auf den Weg zu einem Geheimgang, um einen Ausweg aus der Klinik zu finden. Dabei fällt Nancy einem Infinizierten zum Opfer, Dave Dr. Gianettis Uraltfoltermethode.  Allein das Geschwisterpaar erreicht das Tageslicht.

Erleichtert sitzen sie in einem Polizeiauto, dass durch ein Notrufsignal zur Klinik geeilt ist. ~~ Tja, falsch gedacht. Die Polizei glaubt den Beiden kein Wort und will sie zurück bringen (Dabei sehen sie aus alles wären sie gerade aus einem Tomaten- Bluteintopf entstiegen)…..

SCHLECHT. Die Tür öffnet sich und die Kannibalen stürmen nach draußen um ihren Durst nach BLUT und FLEISCH zu stillen.

Die Polizei, ihr Freund und Helfer.

Faiztmäßig kann man sagen, dass dieser Film eigentlich keine schlechte Sahneschnitte gewesen ist, aber am Ende nicht wirklich schwer im Magen liegt, wenn man gut viel Blut und allerlei vertragen kann, denn an Blut wird sicherlich nicht gespart. Stell‘ dir dein Wohnzimmer vor, ausgefliest und dann ÜÜÜÜÜBER mit Blut, ja dann hast du den Film ziemlich gut nachgestellt. Neben der Hauptstory gibt es süße kleine Nebengeschichten, die die Sahneschnitte noch kalorienlastiger macht. Vor allem die Insassin Heather hat echt einen an der Waffel. Völlig barbusig kann man sie mindestens 70% des Filmes sehen. 50% völlig mit Blut verschmiert. Wenn man das alles zusammenrührt, dann hat man eine 2 bis 3. So wie es jedem beliebt.

10
Mai
09

„Hostel II“

Du brauchst ein Dach über dem Kopf? Hast einen leichten Hang zum Masochismus? Dann check ein!

Den ersten Teil von Hostel fand ich,…ziemlich gut. Die Story fand ich nun nicht gerade wooow, aber ansonsten war das käufliche Abschlachten iwo in Osteuropa nicht übel. Hostel II bildet das weibliche Pendant zu Hostel I. Statt, das Männerköpfe rollen, müssen die Frauen dieses Mal eine gehörige Portion Schmerz einstecken.

Drei Studentinnen machen sich mit dem Zug auf den Weg zu einer heißen Quelle iwo im Nirgendwo (Mein Langzeitgedächtnis sag: Slowakei, Wiki auch.). Dabei sind diese in dieses Rollenschema eingeteilt:

Die sexhungrige Flippige: („Whitney“: Bijou Phillips): Immer eine große Klappe, durch sie stolpert die Gruppe immer in die nächsten Eskapaden. Man weiß iwie immer im Unterbewusstsein, dass sie zwangsläufig sterben muss, wer hält auch so ne Person ca. zwei Stunden aus?

Die nicht ganz so hübsche Streberin: („Lorna“: Heather Matarazzo)): Stille Wasser sind tief. Sie lädt sich mehr oder weniger selbst auf die Reise mit ein und macht zunächst auch den Eindruck, als wäre sie Daddy’s Liebling. Bei einer Party bekommt sie dann durch Whitney (ich sag ja, die baut immer nur Mist) richtigen Alkohol und es ist um sie geschehen. Sie wird zum Tanzen aufgefordert und landet wenig später nackt/kopfüber über eine Art Badewanne, wo sie von einer Frau ziemlich unschön mit einer Sense bearbeitet wird.Sie kam mir btw. gleich bekannt vor, da sie schon die Tollpatschige in anderen Filmen („Strike! – Mädchen an die Macht!“ …hach ja, toller Film!) gespielt hat, sie ist deshalb perfekt für diese Rolle eingesetzt worden.

Die Besonnene: („Beth“: Lauren German): Sie muss eigentlich immer alles ausbaden, was ihre Freundeninnen anstellen. Ihre Intuition sagt ihr, dass Lorna nicht diese doofe Bootsfahrt mit dem riesigen und verdammt gruseligen Typen machen soll, dennoch macht diese es. Sie kann’s nur hinnehmen und Whitney aus dem Schlepptau eines anderen Einheimischen retten. Bei ihr merkt man gleich, dass sie mehr auf dem Kasten hat und sie auch das größte Potenzial hat diese Folter zu überleben. Am Ende bestätigt sich dies auch, da sie sich aus dem „Spiel“ freikaufen kann und sie ihrem Peiniger das „Beste am Manne“ abschneidet.

Vom Schmerzgehalt würde ich sagen, dass Hostel II seinem Vorgänger alle Ehre macht. Am Besten finde ich die Charakterwandlung von „Stuart“. Er machte bis zum Ende des Filmes den Eindruck er möchte gar nicht an der „Jagd“ teilnehmen, wurde nur von seinem Freund überredet dies mitzumachen. Er legt Gewissensbisse an den Tag, stellt sich offen die Frage ob das richtig ist. Als er dann auf Beth trifft, dachte ich echt die beiden flüchten nun zusammen und alles ist Butterblume aber nix da. Stuart hat wohl tiefgreifende Komplexe, vor allem mit seiner Ehefrau und rastet völllig aus.  …das hat mich dann doch überrascht und verlieh dem Film eine Pointe.

Jeder der Hostel gesehen hat, wird also auch seinen Nachfolger schätzen!

23
Apr
09

„Ein Zombie hing am Glockenseil“

Um den Mittwochabend optimal zu nutzen und nachdem wir die doofen Leute bei Peter Zwegat genug ausgelacht haben, schien uns ein Horrorfilm genau das Richtige zu sein. Außerdem sind wir eingefleischte Zombiefans, was uns den Klassiker <Ein Zombie hing am Glockenseil> nahelegte.

Der Anfang war ja schon mal packend. Ein Pater läuft über einen Friedhof und murkst sich selbst ab. Dies ist die Vorahnung einer Séanceanhängerin (Sry, ich hab schon wieder ihren Namen vergesssen. Nina? Maggie? Peg? …ach nein es war…) namenes Mary. Sie bekommt daraufhin sowas wie einen totalen Angstanfall und segnet scheinbar das Zeitliche. Der Reporter Peter wittert eine Story und beginnt Nachforschungen anzustellen über die gute Mary – und zwar auf dem Friedhof. Nach einem Geplänkel mit zwei Friedhofsmitarbeitern (die gerade über einem Skelett Mittag machen) macht er sich auf den Weg zum Grab der Verstorbenen. Diese aber hat es sich wohl anders überlegt und vor Petrus Pforte sich noch mal umentschieden. Sie wacht in dem Sarg auf und der Reporter kann sie noch auf die schnelle retten (das Nervige ist, er braucht ca. 7 Anläufe bis er dann mal wirklich zur Spitzhacke greift und sie rausholt). Daraufhin erzählt sie ihm ebenfalls die Geschichte über den Suizidtot der Paters und einer Stadt der lebenden Toten die an Halloween (wenn ich’s richtig verstanden habe) aus ihren Gräbern krabbeln und den Menschen in der Kleinstadt mächtig auf die Nerven…pardon auf’s Gehirn gehen. Um das nicht zu zulassen machen sie Mary und Peter auf dem Weg nach <Dunwich> (Name der Stadt). Dort ist das Abschlachten der Bewohner schon in vollem Gange und sie machen sich mithilfe von einigen Einheimischen auf die Suche nach dem Grab des Paters, um das Tor zur Hölle wieder zu schließen. …was ihnen dann auch letztendlich gelingt, wobei das Ende wohl darauf hindeuten soll, dass die Zombies noch da sind und so schnell nicht wieder den Platz räumen wollen. Da leg ich mich aber dann doch lieber nicht fest, weil mir hier und da die Augen zugefallen sind. Nicht weil der Film langweilig ist (was mich überrascht hat, aber dazu komm ich gleich noch), sondern weil ich einfach hundemüde war.

An sich bin ich positiv überrascht. Ich dachte ein Zombiefilm aus dem Jahre 1980? Kann das was sein? Ich stelle mir unrealistische Zombies vor – okay, realistische Zombies gibt‘ s zwar nicht aber sie müssen eben ECHT aussehen (; – wo man gleich merkt: Aha. Der Typ hat nur’n Haufen Schminke im Gesicht, die Produktionsmittel sind eben noch nicht so weit, wie im Vergleich zu z.B dem Remake von <Dawn of the Dead>. Aber HEY. Das warn eine echt überzeugende Show. Vor allem die Szene, wo ein Kopf unsanft in eine Bohrmaschine gerammt wird – die Kamere schwenkt nicht weg um iwas zu vertuschen, nein, das sieht ziemlich gut aus für das Erscheinungsjahr.

Gestern habe ich <Night of the Creeps II> gesehen aus dem Jahre 2007 oder 2008. Die genaue Jahreszahl ist auch schnurz. Mir geht es darum, dass man bei ein <Zombie hing am Glockenseil> nicht merkt, dass es aus dem Jahre 1980 kommt (Naja, Klamotten, Autos etc. lass ich mal außen vor), wenn ich an den gestrigen Streifen denke. Denn das -woooow-, war auf jeden Fall eine Low Budget Produktion und total langweilig. Vor allem, als der lustigste Typ von den Zombies gekillt wurde – da waren sogar die coolsten Sprüche weg und der Film chancenlos.

Fazit, Ein Zombie hing am Glockenseil ist echt nicht von schlechten Eltern und ansehbar. Das Einzigste was ich zu bemäkeln habe ist die totale <unter aller sau> Syncrosination. ~_~ Die deutschen Stimmen passten machmal echt nicht zur dargestellten Person und zogen den Film bzw. den Gruselfaktor nach unten!

22
Apr
09

Die „The Ring“- Reaktion

Oh, oh. Ich glaube ich hab zu oft <The Ring> geschaut. Das macht sich arg in meinem Duschverhalten sichtbar. Die arme Samara krabbelt ja immer auf üble Weise aus diesem tiiiiiiiiiiiiiefen Brunnen und murkst ihre Opfer ab und dann immer diese langen, langen, langen schwarzen Haare, die in dem Brunnen rumschwimmen. Ah. Normalerweise bin ich ein eingefleischter Horrorfilm Fan, aber mein Gott, sie bringt mich manchmal auf die paranoide Bahn. Damit mir der ganze Schaum nicht in die Augen läuft muss ich ja die Augen zu machen und weil ich weiß das Wasser ihr Element ist (notgedrungen, immerhin ist sie ja in nem Brunnen nach jaha sieben Tagen ertrunken) macht sie mir immer ein ungutes Gefühl dabei. Ganz leicht und nur im Unterbewusstsein, aber ja….es ist da. 😀 Schräge Sache!




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