Posts Tagged ‘Scooter

14
Jan
10

DSDS 2010: Andreas Gerlich – „Wicked: Alfi Hartkor“

Köstlich, köstlich.

  • Quali -.-
  • Wiiiiicked!
  • Das Originalvideo wurde aufgrund Urheberansprüche seitens RTL entfernt ;>
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11
Jul
09

„Brüno“ – Wassup?

Brüno ist ein gefeierter Modereporter in Österreich. Er sagt den Stars was „in“ und „aus“ ist. In ist „Autismus“, „aus“ ist …okay, ich hab’s vergessen. Aber das mit dem Autimus ist eben hängen geblieben. In Brünos Worten „einfach krääss“.

Schon gleich am Anfang schockt der Film mit Brünos persönlichen „Sexsklaven“, Diesel. Im Hotelzimmer werden echt jede Menge schwuler Sexpraktiken gezeigt, für sensible Leute nicht gerade das Richtige. In den ersten 10 Minuten wird man von vielen Lachwellen überrollt ~ wenn man einen solchen Humor zu verstehen weiß.

Nach einem schlimmen Fauxpas auf der Mailänder Modewoche, durch einen Ganzkörperklettanzug, wird Brüno nun in der Modewelt geächtet, seinen Job bei „Funky Zeit“ verliert er, Diesel findet einen Neuen.  Tief enttäuscht will er nun ein Star werden, für ihn steht fest, dass die Menschen zum zweiten Mal in 100 Jahren, einen Österreicher mit großen Visionen verkennen ~ wer die Anspielung auf Hitler nicht bemerkt hat, hat Tomaten auf den Ohren/Augen.

Mit dem Assistenten seines Assistenen „Lutz“ reist er nun nach Amerika, um ein Superstar zu werden. Zunächst versucht er es, als Schauspieler, aber seine persönliche Interpretation von „Jerry Maguire“ kommt nicht besonders an. Auch die Nebenrolle in „Medium“, als Jurymitglied, scheitert daran, dass er völlig überdrehte Mimiken abliefert, sich eine Zigarette anzündet oder einfach nicht den Vibe spürt.

Sein nächstes Projekt ist es eine eigene TV- Sendung aufzuziehen, „Brüno“ eben. Um diesen Plan zu verwirklichen hat der „Fuchserle – Lutz“ eine schicke Villa gemietet und Paula Abdul eingeladen. Nun aber das große Problem: Kein einziges Möbelstück ist zu finden. Brüno wäre aber nicht eben Brüno, wenn auch für dieses Problem keine Lösung zu finden wäre: Kurzerhand fungieren die mexikanischen Hausangstellten eben als Stuhl bzw. Tisch. Als Frau Abdul das sieht ist sie zwar geschockt, nimmt trotzdem auf dem neuen, schicken „Mobiliar“ Platz. Seelenruhig befragt Brüno sie zu ihren humanistischen Vorhaben, Frau Abdul spielt mit und faselt etwas von einer wichtigen Aufgabe, damit ist aber auch schnell Schluss als die Häppchen gereicht werden und zwar AUF einem der nackten Angstellten.

Auch das Testpublikum findet nichts an seiner Show so wirklich prickelnd, nicht jeder kann sich eben mit einem nackten Penis anfreunden, der explizit in der Nahaufnahme gezeigt wird.

Nach dem Flopp mit der TV- Karriere begibt sich Brüno in andere Gewässer – ein Sex- Tape muss her, das wird im sicherlich helfen ein „celebrity“ zu werden. Und wer würde mehr dazu taugen als Ron Paul, Präsidentschaftskandidat aus dem Jahre 2008? Jeder der 1 + 1 zusammenzählen kann, weiß nun wie das abgelaufen ist.

Nächste Station der unmöglichsten Unmöglichkeiten ist es, eine wohltätige Aufgabe zu übernehmen ~ nichts leichter als das:

Brüno die „Friedenstaube“ versucht die kleinen Problemchen zwischen den Palästinensern und Juden in den Griff zu bekommen. Genervt stellt er dennoch fest: Das dauert ja viel zu lange. Egal, etwas Größerers muss eben her. Wie wäre es mit einer stilechten Entführung durch Al- Qaida? Nur passend für Brüno. Er trifft sich zu einem Interview mit einem Unter- Unter- Unterhändler der Organisation (oder was auch immer) und beleidigt Osama bin Laden, als „versifften Zauberer“. Keine Ahnung ob gestellt oder  nicht, der interviewte Typ sah echt nicht amüsiert aus.

Auch diese Niederlage steckt Brüno ganz easy weg, fliegt eben nach Afrika und besorgt sich das, was Madonna hat, genauso wie Brangelina: EIN BABY (oder wie Brüno sagt: „Gayby“). Dieses Schnäppchen hat ihm auch nur einen iPod der „U2- Edition“ gekostet. Das er mit „OJ“ bei einer US Talkshow, mit fast durchweg schwarzen Gästen, nicht gut ankommt ist vorprogammiert. Um noch was zu retten, will er zeigen, wie sehr er sein Gayby liebt: Stolz zeigt er seinen Kleinen ans Kreuz genagelt oder mit 1000 Bienen am nackten Körper. Diese Fotos hatte er vorher bei einem „leicht“ schockierenden Fotoshooting machen lassen, der die Skrupellosigkeit mancher Eltern zeigt, die ihre Babys einfach nur berühmt sehen wollen – koste es was es wolle. Dennoch nützt es alles nichts, das Baby wird ihm wieder weggenommen, aufgrund seiner schlechten Vaterqualitäten.

Das sind nur einige Ausschnitte aus dem neuen Film von Sacha Baron Cohen. Als nächstes landet er auf einer Swingerparty, weil er versuchen will von seiner Homosexualität runterzukommen, mit Hilfe von Pastoren („der ersten und zweiten Stufe“). Geht durchweg Hetero- Männer- Aktivitäten nach, wie z.B. der Army, Jagen oder auch dem Käfigfight.

Aber am Ende muss Brüno bei den „Straight Days“ dennoch erkennen, dass er völlig schwul ist, …dabei demaskiert es aber noch einmal die Schwulenfeindlichkeit mancher Amerikaner.

Nach diesen fast 2 Stunden, waren manche Lachmuskeln echt kaputt vom Dauergrinsen. Dennoch ist der Film nur was für Leute die auch herbe Witze lustig finden und sich schockieren lassen wollen.

P.S. Der Song aus Brünos „Funky Zeit“ ist „Crank it up“ von Scooter




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