Liebe …
Liebe …
„I’m tired of giving my love and getting nowhere, nowhere…“
Für alles andere werde ich dir niemals danken.
Du hast dich in mein Leben eingenistet wie ein Parasit und ich hab es nicht mal gemerkt. Ich dachte du wärst meine Freundin. Das hat mir das Leben gezeigt, Vertrauen ist etwas, dass man sich verdient und nicht einfach umsonst bekommt.
Dann dieses kurze „Treffen“ heute. Argh.
Du hattest mein Vertrauen, aber alles was du wolltest war höher hinaus und in mich sahst du dein Sprungbrett. Noch bis zur letzten Sekunde habe ich deine Vorhaben verteidigt. Alle anderen sagten mir „Vergiss es, das macht sie nie.“ Ich hatte Bedenken und dennoch ließ ich dich nicht fallen. Was ich als Konsequenz daraus hatte? Leid. Ich war so enttäuscht, wie kalt ein Mensch werden kann. Wie hinterhältig. Wir kannten uns schon so lange, sind durch so viel gegangen. Alles was man möchte ist doch eine Person, der man sein Herz ausschütten kann, der einem zuhört. …
Innendrin kocht es, … . Wenn ich an alles denke,…all die Versuche noch was zu machen, an der Freundschaft zu drehen? So nutzlos.
Wenn ich jetzt an dich denke, kann ich nur noch lachen. Ich wünsche dir nichts Böses. Ich habe mit dir abgeschlossen, das ist ein altes Kapitel, was nie wieder kommen wird. Es wird in die Zukunft geschaut, an solchen Dingen wächst man. Du hast mich stärker gemacht. Klüger.
Bleib so wie du bist, ich bin froh, dass ich sagen kann, dass ich ehrlich bin.
Mhm, sich einfach einsam zu fühlen hat nicht immer was mit Alleinsein zu tun.
Besser drauf bin ich eigentlich kein Stück, gleichbleibend _ _ _ _ _ _ _. Mir fällt gerade kein Wort ein. Das ist doch nicht mehr frei sein, das ist an etwas klammern was evtl. nicht für dich bestimmt ist.
So wie bei Edward und Bella.
(Ja’n bisschen doof, Mainstream- Blah, aber das fällt mir gerade ein)
Wenn Edward nicht dagewesen wäre, dann wären Bella und Jacob für einander geschaffen gewesen. Das war wie ein Eingriff in’s Schicksal. Und sie wären glücklich miteinander geworden. Keine Frage.
Was also, wenn man selbst das Falsche tut und man glaubt zumindest man tut nicht das Richtige. Man hat das Gefühl, dass man jemandem das Glück vorenthält, wenn man diese Person an sich bindet. Was ist, wenn man denkt man hat den Seelenpartner gefunden, sich nur das Beste für ihn wünscht aber man merkt das man alles auf irgendeine Weise falsch macht es scheint so, als wäre dein Gegenüber nicht froh mit dir. Er beteuert es, aber das was er meint erreicht iwie seine Augen nicht. Nur in bestimmten Momenten bist du dir sicher das es ernst ist, aber reichen diese? <Fehlt nicht iwas>, sagt dein Herz?
Ist es dann noch richtig, wenn man seinen potenziellen Seelenpartner mehr für eine andere Person vorstellen kann bei einer anderen Person sieht, aber loslassen schier unmöglich scheint?
Jeder ist doch im Unbewussten auf der Suche nach seinem <soulmate>. Kann man sich selbst nicht für gut genug halten und wissen, dass der andere einfach nicht glücklich werden kann mit dir? Das sind nur Gedankenfetzen, noch nicht einmal gut formuliert aber iwie schweifen meine Gedanken, die immer mehr ins Dunkele abrutschen, andauernd wieder zu diesen Überlegungen zurück.
Ich schmeiß das nur in den Raum, weil ich mir selbst noch nicht sicher bin was ich davon halten soll.
Ich komm mir blöd vor. …….
Eine ganz besondere „Spezies“ Mensch. Mein Hasii mit zwei i’s. Die Geschichte beginnt in der 7. Klasse ( eigentlich Kindergarten aber ich will mal die Angel nicht so weit ausholen, unsere Aufzeichung beginnt später,… ) wo wir uns ganz langsam angetastet haben und wie das nun mal ist ( sonst würde ich nun nicht hier sitzen und schreiben ) mich mit dir angefreundet habe. Unser komischer Humor und die Sicht der Dinge müssen uns wohl füreinander gemacht haben, und dem Faible für unvergesslich tolle Chill- Hasii- Abende. An die ganze Lacherei die ganze Schulzeit rauf und runter. ( Der Nachmittagsunterricht,…mit Frau Schoon, hihi ) Denk mal an den epischen Moment in der 8. Klasse, wo wir beim Vertretungsunterricht rausgeflogen sind, weil wir uns so sehr bei einem ganz „besonderen“ Lehrer gegenseitig angstachelt haben, bis es ihm zu bunt wurde. Draußen ging es nur weiter. Das ist meine absolute Lieblingserinnerung,…! Oder an die kurzfristigen Halloweenparty’s. Hach, da schwelgt mein Herz in Erinnerungen nur so über. Die unzähligen DvD- Abende ( um die 20 oder 30,…? Ich habe aufgehört zu zählen ) oder das Gekreische beim SingStar. Natürlich hatten wir auch schwere Zeiten, denk an das Jahr 2004. Mitten im Leben,…aber wir haben uns immer wieder zusammengerauft. Das „Stunden- Reinschreibbuch“ führt dabei Protokoll. Allein die Einleitung bringt mich zum Schmunzeln. Unsere kleinen und großen Probleme akribisch und detailiert aufgeschrieben. [...] Ich könnte an dieser Stelle noch lange so weitermachen. Keine Frage. Zusammen würden uns sicherlich noch grandiosere Momente einfallen, aber es kommt nicht darauf an, wie viel man schreibt, sondern was. Die Quintessenz des Ganzen ist simpel: Ich habe dich lieb gewonnen, schätze dich als Freundin und als unschlagbare Bäckerin ( denk an den Kuchen mit den ganzen Giotto’s
) ). Einer meiner längsten Freundschaften verbinde ich mit dir! Ich will dich nicht verlieren, auch wenn unsere Zeit begrenzt ist duch Abi und Co. In 20 Jahren will ich gerne in einem Schaukelstuhl bei dir sitzen ( am Besten mit ner Tulli Pizza xD ) und über noch mehr Klatsch und Tratsch reden mit dem altbekannten Spruch „Die Jugend von heute,…so waren wir nicht. Da gab’s nur 100 Pokemon!“
Du gehörst zu mir ♥ Hasii

Einer meiner geliebten Diskussionen mit einem guten Freund. Ich habe einfach mal so meine Gedanken hier eingefügt. Es geht um „Gut“ und „Böse“,…hier Auszüge,…
„Ich sehe das Schlechte und ich glaube an das Gute. Heißt ja nicht, dass ich rein utopisch denke. Ich bin auch Realist. Ich sehe die Dinge so wie sie sind. Aber auf der anderen Seite denke ich, dass man alles verändern kann, wenn man nur will. Und da bin ich eher auf der romantischen, träumerischen Seite des Lebens. Aber das gehört für mich dazu. Ich werde nie nur an das Böse glauben. Was wäre das für eine Welt, wenn alle nur negativ denken würden. Das möchte ich mir gar nicht ausmalen.“
„Es muss wohl von beiden Seiten etwas geben. Wie Yin und Yang. Eine Balance aus dem was machbar ist und Utopie und zusammen ergeben sie einen fließenden Kreis. Aus etwas schlechtem, kann ja auch eine Chance entstehen und was gutes wachsen.“
„Nicht jeder Mensch ist schlecht. Man sollte nicht verallgemeinern. Das kann und sollte man nicht sagen. Sie mich an. Ich interessiere mich für meine Umgebung, meine Familie und Freunde. Ich teile Schmerz und Freude. Und das gehört zum Leben dazu. Das Verständnis. Wie willst du nachher Kinder haben (gehen wir einfach mal davon aus – „Was wäre wenn,..“) ? Mit was für einer Vorstellung sollen sie aufwachsen? Sie können niemals sorglos sein, wenn man sie mit so einer Vorstellung aufzieht.“
„Du würdest deinen Kindern dann ein Stück Leben vorenthalten. Ich finde nicht, das ich mein Leben oberflächlich lebe. Das ich durch eine rosarote Brille sehe, ich kann mich tiefer mit einer Sache auseinadersetzen. Denk an unsere Gespräche, sonst würden wir nicht diese Unterhaltungen führen.
) . Natürlich stehen jeden Tag schlechte Sachen in Zeitungen, oder man sieht sie in den Nachrichten, aber wenn man weiter blättert,…sieht man Geburtsanzeigen, Hochzeiten, Geburtstage. Glückliche Menschen voller Hoffnung, Liebe und Drang nach einer guten Zuknuft.“
„Ich sehe auch viel Leid, aber ich will mich nicht unterkriegen lassen von sowas. Das Leben zieht sonst an einem vorbei ohne wirklich einen Tag jemals geatmet zu haben. Es geht immer weiter. Auch ich habe manchmal abschweifende Gedanken. „Wieso muss das so?“. Aber ich lasse mich davon nicht lenken. Ich versuche immer die zwei Seiten der Medaille zu sehen, aber an dem Guten festzuhalten. Kritischer Blick. Hypothesen hinterfragen und mit Argumenten anfechten. Man sollte aber nie das richtige Ziel aus den Augen verlieren.“
Ist die schöne Ferienzeit schwubdiewubs vorbei. Ich erinnere mich daran wie gut sich der Ferienbeginn angefühlt hat. Sechs Wochen totale Freiheit. Hier und da wollte ich mal was für die Schule machen, aber wie das so ist, schiebt man alles vor sich hin und dann ist es zu spät. In ein paar Minuten gehen meine letzten Ferienschnipsel dahin. Ich muss aber sagen, das diese Ferien meine besten waren. Soviel Party und und und. Wieder zur Schule zu gehen müsste für mich alten Hasen nun langsam zur Routine werden aber es ist jedes Mal das gleiche Unbehagen, ( und Nevösitiät gesalzen mit einer Prise Neugier ) dass mich am 1. Tag begleitet. Morgen ( oder sagen wir lieber heute, wenn ich mal so einen Blick auf die Uhr werfe ), heute werde ich zudem zu meinen Kursen zugewiesen und sehe wen ich als Kursleiter bekomme. Spannung pur. Man gewöhnt sich wohl nie daran. Ich kann mich noch erinnern, wie nervös ich an meinem ersten Tag in der „neuen grossen Schule“ war. Nun besuche ich sie schon knapp 7 Jahre. In der ersten Woche wurde ich gleich aus der Pausenhalle verbannt. Wegen „verbotenem Rennen“. Hach. Jaja, die guten alten Zeiten und die guten alten Leute. Ich vermisse meine alten Klasse und die schönen Erlebnisse. Meine Lieblingssitznachbarn, den Lieblingslehrer. Sogar die die immer zu enge Hosen anhatten und beim Kreide- Bücken der reinste Horror für arme Schülerseelen waren, die die dir Mut zu sprechen, wenn es dir schlecht geht ( ja die gab es auch! ). Die Zeiten wo du auf Klassenfahrt warst und du deine beste Freundin aus dem Fenster hast springen sehen, nur um sie dann wieder vorm Haus des Lehrers aufzusammeln. Traurige Momente, sowie unvergessliche. Jedes Jahr auf ein neues.