Archiv für 24. August 2008

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Die Gedanken sind frei,…

Einer meiner geliebten Diskussionen mit einem guten Freund. Ich habe einfach mal so meine Gedanken hier eingefügt. Es geht um „Gut“ und „Böse“,…hier Auszüge,…

„Ich sehe das Schlechte und ich glaube an das Gute. Heißt ja nicht, dass ich rein utopisch denke. Ich bin auch Realist. Ich sehe die Dinge so wie sie sind. Aber auf der anderen Seite denke ich, dass man alles verändern kann, wenn man nur will. Und da bin ich eher auf der romantischen, träumerischen Seite des Lebens. Aber das gehört für mich dazu. Ich werde nie nur an das Böse glauben. Was wäre das für eine Welt, wenn alle nur negativ denken würden. Das möchte ich mir gar nicht ausmalen.“

„Es muss wohl von beiden Seiten etwas geben. Wie Yin und Yang. Eine Balance aus dem was machbar ist und Utopie und zusammen ergeben sie einen fließenden Kreis. Aus etwas schlechtem, kann ja auch eine Chance entstehen und was gutes wachsen.“

„Nicht jeder Mensch ist schlecht. Man sollte nicht verallgemeinern. Das kann und sollte man nicht sagen. Sie mich an. Ich interessiere mich für meine Umgebung, meine Familie und Freunde. Ich teile Schmerz und Freude. Und das gehört zum Leben dazu. Das Verständnis. Wie willst du nachher Kinder haben (gehen wir einfach mal davon aus – „Was wäre wenn,..“) ? Mit was für einer Vorstellung sollen sie aufwachsen? Sie können niemals sorglos sein, wenn man sie mit so einer Vorstellung aufzieht.“

„Du würdest deinen Kindern dann ein Stück Leben vorenthalten. Ich finde nicht, das ich mein Leben oberflächlich lebe. Das ich durch eine rosarote Brille sehe, ich kann mich tiefer mit einer Sache auseinadersetzen. Denk an unsere Gespräche, sonst würden wir nicht diese Unterhaltungen führen. :) ) . Natürlich stehen jeden Tag schlechte Sachen in Zeitungen, oder man sieht sie in den Nachrichten, aber wenn man weiter blättert,…sieht man Geburtsanzeigen, Hochzeiten, Geburtstage. Glückliche Menschen voller Hoffnung, Liebe und Drang nach einer guten Zuknuft.“

„Ich sehe auch viel Leid, aber ich will mich nicht unterkriegen lassen von sowas. Das Leben zieht sonst an einem vorbei ohne wirklich einen Tag jemals geatmet zu haben. Es geht immer weiter. Auch ich habe manchmal abschweifende Gedanken. „Wieso muss das so?“. Aber ich lasse mich davon nicht lenken. Ich versuche immer die zwei Seiten der Medaille zu sehen, aber an dem Guten festzuhalten. Kritischer Blick. Hypothesen hinterfragen und mit Argumenten anfechten. Man sollte aber nie das richtige Ziel aus den Augen verlieren.“