“[Rec]“

Meine zweite Vorliebe nach MTV Trashsendungen sind gute Horrorfilme ;) ). Dabei haben mir’s vor allem die “lieben” Zombies angetan. Okay, Zombies ist jetzt stark verallgemeinert. Manche werden auch durch irgendwas biologisches infiziert, geraten außer Kontrolle und DANN fallen sie über die Menschen her ( die Kehle hat’s denen am meisten angetan ist mir aufgefallen ). Zombies ist aber schneller zu schreiben! Mein Liebling aller guten Zombiefilme und unerreichbarer Favorite ist George A. Romeos “Dawn of the Dead” ( zu dt. Erwachen der Toten ). Das 2004 entstandene Remake finde ich aber am Besten auch wenn die meisten Neuverfilmungen beklagen. ( “Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück” Lieblingszitat ;) ) )

Der neuste Film aus der Zombie- Infizierten- Kiste den ich gesehen habe, ist der spanische Horrorfilm “[Rec]” (2007). Die ersten paar Minuten dachte ich ” Oh neiiin, reden die jetzt etwa die ganze Zeit spanisch?”, aber mein Herz hatte sich beruhigt, als es sehr deutsch weiter ging ( “Puuuuh!” ). Gesehen wird der Film aus der Perspektive des Kameramannes “Pablo”. Er beginnt damit, dass ein zweiköpfiges Reporterteam ( Pablo und Angela ) die städtischen Feuerwehrmänner auf ihren Einsätzen in der Nacht begleiten und filmen wollen. Aber schon beim ersten Einsatz gibt’s Probleme, denn die anzutreffende Frau ( ziemlich blutige übrigens, ob das ihr Blut ist ist stark anzuzweifeln ) im x- ten Stock eines Wohnhauses ist äußert aggressiv und greift diverse Leute brutal aus dem Haus an. Das Haus wird nach und nach von der Polizei und Co. abgeschottet, denn es hat sich ein Virus im Haus verbreitet, das durch Speichel übertragen wird ( heißt Bisse etc etc etc ). Blöd, denn müssen die noch nicht infizierten Bewohner um ihr Leben kämpfen, denn die Gebissenen machen Jagd auf sie. Es wird gelaufen was das Zeug hält und immer mit dabei unser guter alter Freund “Pablo”. Die Kamera wird, als wäre man selbst dabei, geschüttelt und in Position gebracht, was manchmal echt nervig sein kann, da man die einzelnen Darsteller nie lange zu Gesicht bekommt. Dem Nevernkitzel allein schadet es aber nicht. Zu guter letzt ( ja ich verrate nun das Ende also weggucken ;) ) ) kommt raus, das der “Vorsitzende” des Hauses oben in einem kleinen Zimmer versucht hat einen Impfstoff oder ähnliches herzustellen, dabei hatte er die Frau ( die als Ursprung des Infizierung gilt ) in diesem Räumen gefangen gehalten. Dumm nur das Pablo und seine Freundin, die Interviewschnickse Angela, genau in diesem Raum stecken. Frisch geflüchtet vor den Zombies VOR der Tür. Erst gehts Pablo in dem dunklen Raum an den Kragen ( nun haben sie auf Nachtsicht umgeschaltet, sie selbst sehen nothing aber wir bekommen alles schön live mit ), denn die Frau ( die übrigens ziemlich unschön aussieht ) hat wohl keine Lust auf ein Interview, und dann der ziemlich hilflosen, auf dem Boden kauernden Angela. Danach schwup die wup ist der Film auch zu Ende und man selbst tappt auch noch irgendwie im Dunklen.

Für den schnellen Nervenkitzel nicht schlecht, und auch cool mit dem “Live dabei sein” aber das Ende hat mich ganz einfach gestört ( ” Wie, alle sind tot? Und mehr nicht?” ).

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